zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien


Seine Führungsposition im Genre Science-Fiction- und Horror-Filme festigte H.R. Giger mit seinen Designs für Filme wie «Poltergeist II» (1986), «Alien 3» (1992) und «Species» (1995) sowie für das Computerspiel «Dark Seed» (1995).
Nicht nur Gigers Filmarbeiten, sein gesamtes bildnerisches Werk sei «erotisch aufgeladen mit einer Tendenz zum Furchtbaren und Sadistischen», schreibt der Kunstkritiker Fritz Billeter im Katalog «1968. Zürich steht Kopf». Mitunter nehme seine Kunst «Formen eines
orgiastischen Kults» an, so Billeter.
Von Mumie fasziniert
Tatsächlich scheinen Gigers schwarze, mit der Spritzpistole technisch perfekt komponierte, ebenso märchenhaft schöne wie ekelerregende Figuren einer abseitigen Welt des Grauens entsprungen zu sein.
Immer werde er «nach dem Grund für die Düsternis» seiner Arbeiten gefragt, sagte Giger dem «Tages-Anzeiger». Als Bub sei er jeden Sonntagmorgen ins Rätische Museum in Chur gegangen. Dort sei ihm im Kellergewölbe jeweils die Mumie einer ägyptischen Prinzessin begegnet. «Dieser geheimnisvolle schwarze Körper hat mich ungeheuer
angezogen, aber auch geängstigt.»
Früh schon interessierte sich Giger für Themen wie Geburt, Tod, Sexualität. Das könne damit zusammenhängen, dass seine Geburt einen ganzen Tag gedauert habe. Immer wieder habe es ihm die Luft abgestellt. So habe er eine «schaurige Angst vor klaustrophoben Räumen» entwickelt. Eine Angst, die sein ganzes Werk beherrscht.
Illustres Umfeld
Geboren wurde H.R. Giger 1940 in Chur. In Zürich studierte er Architektur und Industriedesign und kam in Kontakt mit Künstlern wie Andreas Christen, Friedrich Kuhn, Claude Sandoz, aber auch mit dem Filmregisseur Fredi M. Murer und mit dem Schriftsteller Urban Gwerder.
Einen Namen machte er sich mit surrealistischen Traumlandschaften und dann vor allem mit dem Design der Filmfigur «Alien». Seinem schwarzen, geschliffen surrealen, horrormässigen Stil ist Giger bis heute treu geblieben.
Eigenes Museum
Einen Überblick über sein Werk bekommt man im Museum HR Giger in Gruyères FR. Klar wird dort: Was einst neu und Aufsehen erregend war, hat sich abgeschliffen. Seine hochtechnoide Malerei hat ihre packende, exotische Ausstrahlung weitgehend verloren.
Seitenende
Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z
I. Weiss
)
(Biedermann_58
Bünzen
Verfasst am:
10.2.2010 15:05
Hut ab vor seinem künstlerischen Schaffen, das... mehr …
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Fleischli
)
(JuJu
Dulliken/SO
Verfasst am:
6.2.2010 15:16
...wie es wohl dem Menschen H.R. Giger nach 70... mehr …
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten